Mittwoch, 6. Januar 2016

Das Projekt Workaway nimmt ein vorläufiges Ende

Nun hat auch hier der Winter begonnen. Das neue Semester hat schon etwas länger angefangen und ich kann endlich wieder studieren. Das hat mir in dem letzten Jahr schon sehr gefehlt. Damit hat aber leider auch das Projekt workaway erstmal ein Ende.

Ich bin schon recht traurig dass es jetzt vorbei sein soll, mit jedem der Workawayer hatten wir eine einzigartige Erfahrung und allgemein hatten wir eine tolle Zeit. Bis auf einen Fall waren alle, sehr freundlich und hilfsbereit. An, Florenc, aus Frankreich, denken wir zur Zeit sehr oft, auf Grund der schlimmen Dinge die gerade in seiner Heimat passieren. Er hat geholfen die dicke Wand zwischen Küche und Eßzimmer zu kürzen und zu einem Tresen umzubauen.

Graham, der ältere aber taffe Herr aus Australien hat beim entrümpeln des Kellers geholfen, alle Fenster gestrichen und war bei der Taufe unserer kleinen Anna dabei. Eine Weile später kamen Nik und Candace, ein paar Tage später kam Brendan hinzu. Die drei haben ein super Team gebildet und uns bei allen möglichen Arbeiten geholfen, so wie die neue Eisentreppe gestrichen und eingebaut.
Laima und Janis aus Lettland sind Anfang Oktober zu uns gekommen und bis Ende des Monats geblieben. In den beiden haben wir zwei gute Freunde gefunden, und mit ihrem kleinen Sohn der 5 Monate jünger als Anna ist hat sie auch einen Spielgefährten. Wir hoffen die drei im Frühling in Amsterdam wiederzusehen! Wir haben uns zusammen auf noch ein Paar mit Baby eingelassen, die auch als workawayer zu uns kommen wollten, doch sie haben leider nicht so zu uns gepasst, um es nett auszudrücken. Jani hat das ganze als Probe für unser Karma gesehen, das ist eine gute Sichtweise um sich nicht zu sehr aufzuregen. Zum Glück war es bald wieder vorbei und wir haben noch einen schönen restlichen Monat zu sechst verbracht. Drei Babys im Haus waren zwar niedlich, aber auch ziemlich anstrengend, Fazit: Drei Babys auf zwei Mamis ist eines zu viel.

Natürlich konnte Laima mit dem kleinen nicht viel helfen, doch sie waren beide sehr hilfsbereit und haben geholfen wo sie konnten. Janni hat Vasili beim Holz sägen geholfen und sie hatten ein paar abenteuerliche Momente mit dem Trecker auf dem Land. Laima hat in den letzten Tagen noch das eine Zimmer im Haus gestrichen, jetzt sieht es endlich schön sauber aus.

Zu sechst haben wir einen Ausflug zu der Festung von Mystras gemacht. Ich war positiv überrascht wie groß und wie gut erhalten die Festung doch war, da ich seit dem ich Kind war nicht mehr da gewesen bin hatte ich nur eine ganz wage Erinnerung daran. Ich hätte nie gedacht dass ich das nächste Mal in der Begleitung von zwei Babys den Berg erklimmen würde. Mamis und Papis haben geschwitzt, die zwei kleinen haben die Gelegenheit genutzt für ein Nickerchen.

Ich wünschte die zwei könnten länger bleiben doch das wünsche ich mir wohl mehr oder weniger jedem der zu uns kommt. Den auch die nächsten zwei sind viel zu kurz geblieben. Ashley und Alex, unsere letzten workawayer für dieses Jahr, sind für weniger als eine Woche geblieben. Wir haben noch nicht mal gemerkt dass sie da waren, schon sind sie wieder weg. Das sehr nette und kinderliebe Paar aus Amerika, hat dabei geholfen ein paar Olivenbäume zu pflanzen und Ashley hat das Balkon-Geländer am Haus gestrichen.

Damit hat das Projekt workaway, für dieses Jahr zumindest, sein Ende erreicht und die Olivenernte hat begonnen. Daher haben wir das Haus nun erstmal an die Olivenernter vermietet. Es wird aber noch mal ein Post folgen über die Olivenernte natürlich auch mit Fotos und vielleicht auch über die griechischen Traditionen zu Weihnachten die ich auch schon in der Emder Zeitung beschreiben durfte.

Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit!


Montag, 5. Oktober 2015

Die Woche mit Nik, Candace und Brendan

Zwei Wochen ist es jetzt schon her dass Candace und Nik angekommen sind. Zwei Tage später ist Brendan angekommen. Inzwischen sind sie alle wieder abgereist, Nik und Candace in Richtung Sizilien und Brendan in Richtung Istanbul. Schade dass sie so schnell schon wieder fahren mussten, es war eine tolle Woche und ihren Kommentaren nach zu urteilen hat es ihnen genauso viel Spaß gemacht wie uns. Ich möchte ihnen auf jeden Fall ganz herzlich danken für die Arbeit die sie in der kurzen Zeit verrichtet haben!


Den ersten Tag hat es ziemlich geregnet daher sind sie alle zu uns nach hause gekommen und die Jungs haben in den Regenpausen eine Regenrinne an der Straße lang gegraben. Während dessen hat Candace mir im Haushalt geholfen, das heißt sie hat meine Küche blitzeblank geputzt. Ich war so glücklich als ich am Nachmittag nach hause kam, meine kleine Anna war im Auto eingeschlafen und meine Küche war am glänzen. Ich konnte also über eine Stunde, ganz in Ruhe und ohne schlechtes Gewissen für meinen Blog schreiben. Das war so schön erholend!


In den folgenden Tagen reichlich Arbeit geleistet. Die Jungs waren die meiste Zeit mit Vasilli am Holz sägen. Candace hat während dessen die ganzen Sachen gewaschen die wir von Bekannten geschenkt bekommen haben, die ihr Haus verkauft haben. Auserden hat sie die neue Eisentreppe gesäubert und mit dem Streichen begonnen. Am letzten Tag hat Candace meine gesamte Bügelwäsche erledigt und die Jungs waren den ganzen Tag damit beschäftigt das Vordach von Vasillis Taverne zu reparieren.


Die drei haben gemeinsam Spaziergänge in unserem hübschen Dorf und dessen Umgebung gemacht. Sie waren begeistert von den Meilenweiten Olivenfeldern. Ebenfalls hat ihnen das maniotsche Dorf Areopoli sehr gefallen, mit den vielen Natursteinhäusern und -Türmen. Dort haben sie ein Museum gefunden von dessen Existenz ich garnichts wusste. Natürlich haben sie sich auch die weitläufige Burg von Mystras angesehen. Sie waren am stöhnen: "So viele Treppen!", aber letztendlich war es die Mühe wert.

An Arbeitsagen haben wir alle gemeinsam in der Taverne gegessen. Vasilli hat gekocht und es war immer total lecker. Das Essen schmeckt aber so wie so viel besser in Gesellschaft. Jeder hat eine Interessante Geschichte zu erzählen, Brendan vom Leben im einsamen Ukon in Kanada und seinem Europa-Trip, Nik und Candace von ihrem Jahrestrip durch Asien nach Griechenland und weiter wohin der Wind sie weht. Wir hatten eine tolle Zeit mit euch Leute und ich hoffe wir werden euch bald mal wiedersehen. Vielleicht kommen wir das nächste Mal ja euch besuchen...


Montag, 14. September 2015

Ausflug nach Monemvasia

Morgens um 9.00 Uhr sind wir  los gefahren und haben die ca. 65 km in Angrif genommen. Auf dem Weg dorthin ist Anna ganz außer sich geraten weil sie so lange im Autositz sitzen musste. Leider mag sie es so garnicht im Auto angeschnallt zu sein, was man ja auch nachvollziehen kann. Nachdem Mama und Oma die Plätze getauscht haben, so das Mama hinten saß, konnten wir aber noch in Ruhe bis zu dem großen Parkplatz fahren, direckt vor der Landbücke die zur Festung führt.

Montag, 7. September 2015

Die letzten Wochen im Überblick

Endlich bin ich wieder zum Schreiben gekommen! Als ich damit beschäftigt war die Taufe meiner Tochter zu organisieren, kam ich lange nicht dazu. Da meine Mutter und mein Bruder für drei Wochen aus Deutschland angereist waren, haben wir viele Ausflüge gemacht was mich ebenfalls am schreiben hinderte. Aber voilà! Hier bin ich wieder...


Wie ihr vielleicht schon ahnt, habe ich in dieser Zeit viel Material gesammelt und viel erlebt worüber ich euch hier im Blog berichten werde. So könnt ihr auch gleich Ideen sammeln was man in einem Griechenland-Urlaub so alles anstellen könnte. Wir haben nämlich nicht nur viel erlebt sondern auch einige Ideen gesammelt was wir im Winter oder im nächsten Sommer unternehmen werden.

Samstag, 8. August 2015

Griechische Taufe - Totaler Stress

Momentan habe ich nicht viel Zeit zum schreiben da ich voll beschäftigt bin, die griechisch orthodoxe Taufe meiner Tochter zu organisieren. Griechische Feste zu organisieren ist der totale Stress und mein 9 Monate altes Mädchen tut mir Leid, weil sie das auch mitmachen muss. Aber, Papa besteht drauf!



Sonntag, 26. Juli 2015

Das Fest des Propheten Elias

Jedes Jahr am 20. Juli wird ein großes Fest gefeiert, zu Ehren des Propheten Elias. An diesem Tag ist er, der Griechischen nach, in den Himmel aufgefahren. Einige Übermittlungen sagen jedoch aus dass er in Wirklichkeit nicht gestorben ist, sondern in verschiedenen Körpern wiedergeboren wird.